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VORWORTDas ist die klarste Kritik der Welt, Wenn neben das. -was ihm mißfällt. Einer was Eigenes, Besseres stellt.(Geibel)Das neue Buch möchte ich mit meiner astronomischen Bücherei vergleichen. Man findet in dieser begreiflicherweise vieles nicht, was andere, große Bibliotheken enthalten aber wenn ich irgend eine von ihnen in Muße besichtige, stellt es sich doch immer heraus, daß ef manches in meiner eigenen Sammlung gibt, was andere nicht besitzen. So ist auch in diesem Buch zunächst die Geschichte der Himmelskunde grundsätzlich ausgeschaltet, mit ihr auch jede biographische und bibliographische Bemerkung. Ebenso ist auch alles, was mit Beobachtungs- und Umrechnungspraxis, mit Beobachtungstechnik, mit Instrumenten- und Gerätekunde zusammenhängt, nicht behandelt. Dadurch ist viel Raum für das eigentliche Thema unseres Werkes die Tatsachen und die Probleme der Astronomie gewonnen, und es ist vielleicht in der Art, wie wir unserem Ziel zustreben, manch neue gute Absicht zu erkennen: Das Buch will in das Verstehen der astronomischen Begriffe und Wirklichkeiten einführen, es will mit den Methoden und Ideen der Astronomie bekannt machen, die sich um die mannigfaltigen Probleme unserer weitausblickenden Wissenschaft gruppieren, und so eine Anleitung geben zum geistigen Erfassen des gesamten Weltenbaues. Es soll sich der Leser in Gedanken stets unter freiem Himmel wähnen und so ohne irgend welche materielle Gebundenheit, wie sie jede Apparatur mit sich bringen muß, zum kosmischen als dem ureigentlichen Gegenstand der Astronomie gebracht werden.Die ständige Frage bei Erscheinen eines Himmelsbuches, ob es wissenschaftlich oder populär" sei, kann ebensowenig beantwortet werden, wie die Frage, ob ein Apfel Kerne habe oder ob er süß sei. Eine gleichzeitige Einteilung nach zwei ganz verschiedenen Gesichtspunkten widerspricht allen guten Denkregeln. Das Buch ist von einem