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Kapitel I
Endlich ist es so weit. Eine leichte Brise bringt das "Windrad zum Drehen. Es hat die Bewegungslosigkeit, die /bedrückende Stille fast nicht mehr ausgehalten. Jetzt quietscht und knarrt es vergnügt wie eine alte Tür, die zu lange verschlossen war. Die Rotorflügel durchziehen langsam die heiße Luft und lassen an einen Löffel in sehr steifem Kartoffelpüree denken.
Viele Vögel, zu träge, um sich in dieser überaus schwülen Luft abzumühen, haben sich für eine ganztägliche Siesta entschieden. Doch das disharmonische Knirschen des Windrades ist für sie das erwartete Signal.
Die Schwalben, die nicht so faul sind wie ihre Artgenossen, vor allem aber verspielter, lassen sich als Erste von den Hochspannungsleitungen fallen. Sie stürzen zu Boden, um Geschwindigkeit aufzunehmen, richten dann unmittelbar über der Erde ihre Flugbahn wieder nach oben und stemmen sich gegen die marshmallowzähe Luft. Sie alle haben auf dieses Signal gewartet.
Wenn sich die Schwalben in der Luft halten können, dann können wir das auch, denken die Rotkehlchen, die Käfer und die anderen fliegenden Insekten. Und so kommt die ganze klei-