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F. W von Hase
Der urnenfelderzeitliche Bronzeschwertgriff aus dem Hortfund von Mannheim-Wallstadt*
Am 7. April 1934 stießen Arbeiter beim Bau der Autobahn Frankfurt-Basel beim Bauabschnitt Mannheim-Wallstadt in 5 5 cm Tiefe auf eine rundliche Grube von 80 cm Durchmesser und 50 cm Tiefe, die mit einem Haufen größerer Gefaßscherben angefüllt war. Der erste Verdacht, es könne sich um ein Brandgrab handeln, bestätigte sich freilich nicht. Denn weder Leichenbrand noch irgendwelche Beigaben kamen zutage. Des Rätsels Lösung ergab sich zwei Tage später, als man an der gleichen Stelle, freilich 32 cm unter dem Scherbennest, auf ein rohgearbeitetes Tongefäß von 18 cm Höhe und einem Randdurchmesser von 16 cm stieß. Die breite Gefäßöffnung war durch einen großen Tonscherben verschlossen (Abb. 1).
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* Der hier abgedruckte Text ist die gekürzte Fassung eines Vortrages, den der Autor unter dem Titel: „Ein urnenfelderzeitlicher Schwertgriff aus Manheim-Wallstadt" am 5. und 6.11.1980 anläßlich des 3. Museumsabends des Städt. Reiß-Museums in Mannheim hielt.
Abb. 1: Mannheim-Wallstadt. Skizze der Fundsituation des Hortfundes.