Bővebb ismertető
Albrecht Altdorfer war ein Zeitgenosse Albrecht Dürers und durch die gesamte Stimmung der Kunst im Zeitalter der frühbürgerlichen deutschen Revolution mit dem Nürnberger Meister verbunden. Aber das Werk beider unterscheidet mehr als nur das Besondere der jeweils individuellen Leistung. In Altdorfers Bildern tritt die schulbildende Eigenart der donaulándischen Maierei in Erscheinung. Als ihre Vertreter gelten aufier Altdorfer der Passauer Maler Wolf Huber (1485-1533), Altdorfers wahrscheinlicher Mitarbeiter Nikolaus Kirberger (tatig um 1520), der Regensburger Michael Ostendorfer (um 1495-1559), der Meister des Pulkauer Altars (um 1480-nach 1530) und, neben etlichen anderen Künstlern, Albrecht Altdorfers Brúder Erhard (um 1480-1561). Die künstlerischen Wurzeln dieser eigentümlichen Malschule verásteln sich in Bayern, in österreich, im Alpenraum, in Oberitalien und in den Niederlanden. Niederlándisches Formengut ist Altdorfer offenbar durch den Regensburger Miniaturmaler Berthold Furtmayr (nachweisbar zwischen 1468 und 1501) vermittelt worden, oberitalienisches gelangte zu ihm durch Marx Reichlich (um 1460-1525), einen Schüler Michael Pachers (um 1430/35-1498). Er regte ihn zur tonigen Palette und zu einer ráumlich geschlossenen Maierei an. Um 1505 mufi Altdorfer aufierdem graphische Blátter Jacopo de' Barbaris (1440/50-vor 1516) kennengelernt habén, denen er in der Technik und in der Darstellung des menschlichen Körpers folgte. Vielleicht sah er um 1510 auch Werke Grünewalds. Am