Bővebb ismertető
EINFÜHRUNG Der Übergang vom fünften zum vierten griechischen Jahrhunderte ist eine der reizvollsten, wenn nicht genialsten Wandlungen, die die Menschheit bisher zu verzeichnen hat. Dieser Übergang besitzt nicht die fmstere Grofíartigkeit der antiken Zeitenwende, nicht die Rifihaftigkeit, die wir zwischen dem achtzehnten und neunzehnten europáischen Jahrhunderte fühlen, auch nicht die jagende Dramatik, deren Zeitgenossen wir zwischen dem neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderte sind - um aus einer Füllé möglicher Beispiele die drei populársten auszuwáhlen. Hier ist alles Entw i c k 1 u n g, Zielstrebigkeit einer Idee und einer Persönlichkeit zu, die notwendig am Scheitel des neuen Jahrhundertes stehen. Ist es immerhin möglich und blieb es auch unwidersprochen, Perikies zum Mittelpunkte, zur Bindung des überreichen fünften griechischen Jahrhundertes zu machen, so sind Persönlichkeit und Idee Alexanders des Grófién unbedingt Zielpunkt des vierten. In gleicher Weise eilt das Quattrocento den Persönlichkeiten zu, die es an der Spitze trágt und die zugleich die Wandlung zur Höhe des Cinquecento bilden, Leonardo und Michelangelo, Lorenzo de'Medici und Julius II. Sie bezeichnen eine unverháltnismáfiig gröfíere geistige Tiefe als die meisten Persönlichkeiten, die wir im Aufbau des vierten griechischen Jahrhundertes wahrnehmen werden, sie bezeichnen aber nicht die welthistorische Schlagkraft, die wir dieser hier betrachteten Epoche vor allém zugestehen müssen. In jedem Zusammenhange, in der Politik wie in der Kunst, in der geistigen Haltung wie in den