Bővebb ismertető
Toni war kaum zehn Jahre alt, da lief er schon gern an den Fluß oder an den See, um Fische zu fangen. Die Mutter ängstigte sich jedesmal um ihn, denn sie meinte, irgendwann würde er doch mal ins Wasser plumpsen. Doch mochten die Erwachsenen auch noch so viel reden, Toni wollte genau herausfinden, was sich unter dem Wasserspiegel verbarg, in jenen Tiefen, in die das Auge nicht mehr dringen kann.
Eines Tages besuchte er seinen Onkel Andreas, der ein erfahrener Angler war und unzählige spannende Geschichten kannte, die alle mit dem nassen Element zu tun hatten. Toni wußte, daß der Onkel weit gereist war und auch viel gelesen hatte. Deshalb wollte er ihn bitten, ihm doch von der wunderbaren Welt zu erzählen, die sich unter dem Spiegel des Wassers verbirgt: vom Leben der Fische, von den Flüssen, Seen und Meeren.
Onkel Andreas ließ sich nicht lange bitten, er wollte nur wissen, worauf Toni am neugierigsten sei.
„Auf alles!" meinte Toni sehr entschieden.
Der Onkel lächelte und antwortete: „Gut, dann beginne ich jetzt mit den Meistern im Schnellschwimmen. Paß auf."
MEISTER IM SCHNELLSCHWIMMEN
„Als ich oben auf dem Berg anlangte, wo das eiskalte Wasser des Forellenbaches zwischen den Steinen zerstäubt, war ich völlig erschöpft. Ich wußte, daß die Forelle ein sehr scheuer, vorsichtiger Fisch ist. Sie beobachtet durch das kristallklare Wasser alles, und sobald sie etwas Verdächtiges bemerkt, versteckt sie sich so gut, daß niemand sie findet. Ich verbarg mich also hinter einem Gebüsch und suchte nach einer geeigneten Stelle, wo ich meine Angel auswerfen konnte.
Plötzlich ein Aufblitzen, ein Platschen.
Im Zickzack huschte es im brausenden Bergbach