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1. Esther
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Es gibt Menschen, auf weldiP «'oirhe Reihe Ungé^ch aus heiterm Kimmel fällt, daß sie end-r licH^stehen und das hagelnde Gevitter_übgL^h ergehen lassen: so wie es auch anderegibt, die das GHick mit solchem ausgesuchten Eigensinne heimsucht, daß es scheint, als kehrten sich in einem gegebenen Falle die Naturgesetze um, damit es nur zu ihrem Heile ausschlage.
Auf diesem "Wege sind die Alten zu dem Begriffe des Fatums gekommen, wir zu dem milderen des : Schicksals.
Aber es liegt auch wirklich etwas Schauderndes in der gelassenen Unschuld, womit die Naturgesetze wirken, daß uns ist, als lange ein unsichtbarer Arm aus der Wolke, und tue vor unsern Augen das Unbegreifliche. Denn heute kömmt mit derselben holden Miene Segen, und morgen geschieht das Entsetzliche. Und ist beides aus, dann ist in der Natur die Unbefangenheit, wie früher.
Dort, zum Beispiele, wallt ein Strom in schönem Silberspiegel, es fällt ein Knabe hinein, das Wasser kräuselt sich lieblich um seine Locken, er versinkt — und wieder nach einem Weilchen wallt der Silberspiegel, wie vorher.--Dort reitet der Beduine
zwischen der dunklen Wolke seines Himmels und dem gelben Sande seiner Wüste: da springt ein leichter glänzender Funke auf sein Haupt, er fühlt durch seine Nerven ein unbekanntes Rieseln, hört noch trunken den Wolkendonner in seinen Ohren, und dann auf ewig nichts mehr.
Dieses war den Alten Fatum, furchtbar letzter starrer Grund des Geschehenden, über den man
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