Bővebb ismertető
D ieses Buch mag sich wie ein hippologisches Nachschlagewerk ausnehmen, doch es ist nur die Bildersammlung einer Pferdefreundin, die ihre Erinnerungen festlegt; subjektive Betrachtungen eines Menschen, der sich das Pferd zum Sonntag, zum Feiertag erwählt hat - nicht zum Beruf, sondern darüber hinaus zur Lebenskunst. Jahrelang beschäftigte uns der Gedanke, die verschiedenen Pferderassen in ihrer Heimat aufzusuchen, denn: Jeder Menschenschlag hat sich sein Pferd gezüchtet, das zu ihm - im nützlichen - und zu seiner Landschaft -im biologischen Sinne - paßt. So sind die meisten Pferde an ihre Erde gebunden; nur Vollblüter und einige Arten Kleinpferde sind frei davon. So käme kein Mensch auf die Idee, Haflinger an der Nordsee und Ca-margue-Pferde in den Alpen zu züchten, oder Pinzgauer in Arabien und Lipizzaner in Ostpreußen. Diese Beispiele sind kraß, aber sie dienen dem Verständnis am besten.Wir, eine ganze Familie, sind in den letzten drei Jahren tüchtig herumgekommen, und nun, im Winter, sind die Bilder da, uns die Sommertage der erlebten Reisen zurück zu bringen - Sonntage, Erinnerungen genug für einen langen Winter. Selbst die Kinder spielen mit. Ihr Eisenbahngelände nimmt die verschiedenen Landschaften ihrer Reiseerlebnisse an. Wenn der Zug durch Tirol fahren soll, werden Berge aus Schwarzkalk gebaut und Haflinger für die Almen modelliert. Ein andermal entsteht aus Stanniol die Lagunenlandschaft der Camargue. An weniger schöpferischen Tagen rollt die Eisenbahn übers Tablett, und dann reden sie sich auf Norddeutschland heraus. So haben wir alle unser Winterspielzeug - unser Wißt ihr noch?: