Bővebb ismertető
Ein Briefwechselzwischen Paul Eipper und dem Autor als GeleitwortLochham, den 22. Januar 1955Lieber Herr Passecker!Die mir zugesandten Druckfahnen habe ich genau gelesen. Ihr Buch ist eine interessante und ganz persönliche Aussage über den Hund. Ich kann prinzipiell Ihren Wunsch erfüllen, eine Einführung dazu zu schreiben. Aber Sie müssen mir zuvor eine Aufklärung geben.Bis zur Fahne 120 hatte ich den Eindruck, vor mir liege der unpathetisch frische Tatsachenbericht über das Zusammenwachsen und das immer festere Gemeinschaftsleben zwischen einem jungen Menschen und einem sich vom Welpen zum Tiermann entwickelnden Hund. Das jugendlich unbekümmerte, ganz und gar nicht literarische Erzählen tat mir ebenso wohl wie die Erkenntnis, daß jener Autor nicht nur hundelieb, sondern auch ungewöhnlich hundeverständig, oft sogar instinktiv hundeverbunden ist. Ich freute mich beim Lesen schon im voraus darauf, mich innerhalb meines Geleitwortes ein paarmal mit Ihnen kameradschaftlich zu raufen", an den wenigen Stellen nämlich, da ich eine andere Auffassung bezüglich Tierhaltung habe: Erziehungsschläge mit der Gerte" (laut klatschende und nicht schmerzende Schläge mit einer zusammengefalteten Zeitung wären eine gleich wirksame Abschreckung), Katze und Hund" (es gibt hier keine Urfeindschaft, sondern nur einen vom Menschen seit Jahrtausenden anerzogenen Jagdhaß), schließlich Tierschutzgesinnung", die von Ihnen fordern mußte, mit dem Besitzer des Kettenhundes zunächst freundschaftlich zu sprechen, bei negativem Erfolg aber die Polizei wegen vor sätzlicher Tierquälerei zu alarmieren. Ich nahm mir ferner vor, dem Autor, und allen künftigen Besitzern des Buches einen mahnenden Rat zu geben aus jahrzehntelanger praktischer Tierpflege-Erfahrung: Es ist gefährlich, einen Hund (abgesehen vom dressierten Dienst- oder Schutzhund) restlos an nur einen Menschen zu gewöhnen, ihn zum unmittelbaren Lebensgefährten bei