Einführung Introduction Introduction Weniger Details, aber mehr Falirbetrieb Less details and more driving Moins de détails et plus et roulement Je kleiner die Spurweile, desto großzügiger und interessanter kann man den Modellbahnbetrieb auf der zur Verfijgung stehenden Fläche gestalten. Allerdings, mit zunehmender maßstäblicher Verkleinerung verringern sich auch die technischen Möglichkeiten der vorbildtreuen Wiedergabe in den Details. Doch unter dem Zwang der Raumnot ist die Kompromißbereitschaft unter den Modelleisenbahnfreunden...
Einführung Introduction Introduction Weniger Details, aber mehr Falirbetrieb Less details and more driving Moins de détails et plus et roulement Je kleiner die Spurweile, desto großzügiger und interessanter kann man den Modellbahnbetrieb auf der zur Verfijgung stehenden Fläche gestalten. Allerdings, mit zunehmender maßstäblicher Verkleinerung verringern sich auch die technischen Möglichkeiten der vorbildtreuen Wiedergabe in den Details. Doch unter dem Zwang der Raumnot ist die Kompromißbereitschaft unter den Modelleisenbahnfreunden größer als ursprünglich erwartet: Die Modelleisenbahnen der kleineren Baugrößen setzen sich immer mehr am Weltmarkt durch! Die Geschichte der Modelleisenbahnen kleinerer Baugrößen, der eigentlichen Tischeisenbahnen, beginnt Mitte der Dreißiger Jahre. Erst zu jener Zeit standen genügend kleine, mit elektrischem Schwachstrom betriebene Motoren zur Verfügung, die innerhalb der Gehäuse maßstäblich kleinerer Triebfahrzeuge Platz fanden. So wurde um 1934 die Spurweite von 16,5 mm eingeführt, die dem Verkleinerungsmaßstab 1:87 zum Vorbild der europäischen Regel spur von 1435 mm entspricht und aus dem sich die in den Normen festgelegte Baugröße HO/00 entwickelte. Mit der Einführung der 16.5 mm-Spur fand das Modelleisenbahnspiel bald unter allen Bevölkerungsschichten weite Vertjreitung, denn im Gegensatz zu den vordem üblichen, größeren Spuren (0,1. II und III) konnte man auf begrenzten Flächen in Innenräumen, beispielsweise auch auf einem größeren Tisch, betriebstechnisch recht interessante Anlagen aufbauen. Die Baugröße HO/00 setzte sich schnell durch und behauptet auch heute noch mit ca. 70 den Mariât dieser Branche. Die Wohnraumverknappung und -Verteuerung nach dem zweiten Weltkrieg ließen die Konstrukteure nicht njhen, nach einer Modelleisenbahn noch kleineren Maßstabs zu suchen, wohl in der Hoffnung auch in den Bevölkerungskreisen einen zusätzlichen Markt zu finden, die in kleineren Wohnungen leben und dem Modelleisenbahnspiel tatsächlich nicht mehr Fläche widmen können als eben eine Tischplatte. Schon vor 25 Jahren befaßte man sich deshalb in England mit der Entwicklung eines Modelleisenbahnsystems im Maßstabverhältnis 1:120 und einer Spunweite von 12 mm. In der Annahme, damit die ideale Tischeisenbahn gefunden zu haben, nannte man diese Baugröße TT (table top). Zwei deutsche Hersteller - ROKAL in der Bundesrepublik Deutschland und ZEUKE (heute VEB Berliner TT-Bahnen) in der Deutschen Demokratischen Republik - nahmen die Serienproduktion auf. Obwohl die Modelle hinsichtlich Vorbildtreue und Detaillienjng denen der Baugröße HO/CG kaum nachstanden und ein komplettes Zubehör angeboten wurde, konnte sich die TT-Bahn nach einigen Anfangserfolgen am westlichen Weltmarit nicht profilleren. Lediglich in der DDR erfreut sie sich mit einem Mari
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