Bővebb ismertető
Bißmffe in färben
Manche Lichtbildner sind der Meinung, daß die Bildnisfoto-rafie zur Darstellung eines Menschen nicht auch noch der nrben bedürfe. Sie erklären, daß gerade Schwarzweiß einen lenschen charakteristischer wiederzugeben vermöge. Wer erst nmal farbig fotografiert hat, weiß es besser. Er erkennt, wie ihr die Farbe auch im Bildnis und in der Darstellung des .enschen eine Rolle spielt. Sieht man der einfarbigen Foto--afie an, ob der Mensch blond oder braun oder schwarz ist? hält man einen Eindruck von seiner Hautfarbe? —
Der Mensch vergißt schnell. Gerade Farben und Farben-jsammenklänge entschwinden gar zu leicht seinem Gedächt-s. Wie schön, daß uns nun die Farbenfotografie die Mög-rhkeit gibt, sie aufzubewahren. Daher beziehen wir in das roße Feld der Farbenfotografie bewußt auch das Bildnis ein, ii es als Erinnerungsbild, als Genreaufnahme, als Charakter-Erstellung oder als wohlabgewogenes Porträt. Wenn nun in Zukunft ein Amateur von seinem Sommerurlaub ¦zählt, braucht er nicht umständlich zu beschreiben, was für rachtvolle und kernige Menschen er in den Bergen kennen-rnte. Wenn einer seinen Winterurlaub schildert, kann er sich le Worte sparen, die den ungläubigen und blassen Stadt-enschen sagen sollen, wie braungebrannt die Skifahrer sind id wie strahlend blau der Himmel über dem Schnee ist. Wenn ne Mutter aus den ersten Jahren ihres Kindes erzählt, hat e es nicht nötig, nach Begriffen für das lichte Blond des aares zu suchen. Alle diese vergänglichen Dinge hat die irbenfotografie klar und unwiderleglich aufgehoben. Jedes fort ist überflüssig, Projektor hervorgeholt, Dias vorgeführt!
Allerdings: ehe man gute Farbdias vorführen kann, muß man b aufgenommen haben. Ehe man sie mit Sicherheit gut auf-mmt, muß man ein wenig gelernt haben. Also wollen wir is die Erfahrungen erarbeiten, die man wissen und in seine berlegungen einkalkulieren muß, um ohne Enttäuschungen irbenaufnahmen unserer Mitmenschen oder auch von uns ilbst zu machen!
3