Bővebb ismertető
Versailles, so wie es uns erscheint, ist nicht mehr das Schloss Ludwigs XIII., noch der Palast Ludwigs XIV., von denen die Historiker und die Reisebeschreibungen des 17. Jahrhunderts uns so viele bezaubernde Schilderungen überlieferten. Von 1623 bis 1789 bis 1789, folgten hier in 165 Jahren vier Könige, die in Frankreich herrschten, aufeinander und habén ihren Einfluss geltend gemacht, indem sie den Palast nach ihrem Geschmack und ihrer Phantasie umbilden liessen. Der erste Erbauer von Versailles ist Ludwig XIII. (1601-1643), ein leidenschaftlicher Jáger, der in dem Galie-Tálchen in Versailles den erwünschten Ort fand, um einen kleinen Pavillon erbauen zu lassen. Wir wissen nicht viel von diesem 1623 entstandenen bescheidenen Schlösschen, das einige Zimmer umfasste, ein armseliger Bau, dessen sich ein einfacher Edelmann nicht rühmen würde, sagt ein französischer Schriftsteller, Bassompierre. Aber die Umgebung ist so angenehm, dass Ludwig XIII. 1631 Philibert Le Roy bittet, ihm ein grösseres, moderneres Schloss aus Backstein und Kalkstein mit einem Schieferdach zu bauen. Was davon übrig blieb, können wir im Marmorhof bewundern. Beim Tode des Königs im Jahre 1643 verlegt seine Gemahlin Anna von Österreich mit dem jungen Ludwig XIV. (1638-1715) ihren Aufenthaltsort in der unsicheren und unbestándigen Zeit der Fronde von Paris nach Saint-Germainen-Laye. Schon seit 1661 plánt Ludwig XIV, den das Schlösschen in Versailles entziickt, es umbauen zu lassen, um da bequemer wohnen zu können. Le Nőtre (1613-1710), der Gartenbaumeister, Le Vau (1612-1670), der erste Architekt, Le Brun (1619-1690), der erste Hofmaler, sind ganz mit dem Ausbau und der Auschmückung von Versailles bescháftig. Die Gebáude des Vorhofes werden errichtet, die Gartenanlagen entstehen. Colbert erhebt Einspruch und versucht, Ludwig XIV. mehr für den Louvre zu interessieren, den traditionellen Palast der französischen Könige seit PhilippeAuguste, aber vergebens. Nach den grossen königlichen Festlichkeiten und dem Beginn der Arbeiten, die im Louvre den viereckigen Hof und den Sáulengang vollenden, beschliesst Ludwig XIV. 1668, Versailles zu vergrössern, um dort bequem mit seinem grossen Rat einige Tage verbringen zu können... Es werden noch die drei grossen Gebáude errichtet, die das alte Schloss umgeben, ihre Fassaden gehen auf die Gárten. Der Plan stammt von Le Vau (Ch. Perrault). Das kleine Schloss Ludwig XIII. wird alsó auf drei Seiten von den Bauwerken von Le Vau umgeben. Im neuerrichteten Nordteil entstehen die grossen Gemácher des Königs, im Südteil, die der Königin, und dazwischen, auf den Garten zu, liegt eine grosse Terrasse, die einige Jahre spáter von J. Hardouin-Mansart überdacht wird. Gegen den Hof zu werden die Gráben zugeschüttet, die Flügel durch neue Gebáude aus Backstein und Kalkstein mit den Küchen und den Stallungen verbunden. Der neue Hof, der mehr als doppelt so gross ist wie der von den Bauten