Bővebb ismertető
VORWORTDer Gedanke, mich mit der Frühgeschichte Südungams zu beschäftigen, kam mir in den Jahren, als ich im Museum von Szeged arbeitete. Damals gewann ich den Eindruck, das zahlenmäßig und ästhetisch bedeutende Fundgut hauptsächlich aus dem Komitat Csongrád könnte in Verbindung mit den eigenen Ausgrabungsergebnissen die Schilderung der Landnahmezeit dieser Gegend automatisch ermöglichen. Es sollte sich aber bald zeigen, daß dieses Gebiet auf Landesebene relativ intensiv erforscht nicht von Gesamtungarn getrennt werden kann. Auch heute noch hat sieh die Erforschung des 10. Jh. mit grundlegenden Problemen auseinanderzusetzen (z. B. die Ungeklärtheit des Fundgutes und der inneren Chronologie der vorungarischen Bevölkerung, das Fehlen landnahmezeitlicher Siedlungen usw.), deren Lösung beim gegenwärtigen Stand der Forschung von einem Landesteil nicht zu erwarten ist. Immerhin bin ich davon überzeugt, daß die vorliegende Arbeit dennoch nützlich sein wird, weil hier mehrere unveröffentlichte Funde und bislang unbekannte Angaben publiziert werden und weil in der gegenwärtigen Forschungslage manchmal auch eine andere Darstellung bereits bekannter Daten neue Gesichtspunkte, sogar akzeptable Ergebnisse liefern kann.Das Buch ist eine nur geringfügig veränderte Variante meiner Dissertation. Von kleineren Abweichungen abgesehen, mußte ich aus räumlichen Überlegungen die Fundumstände der Ausgrabungen sowie die Fundbeschreibungen kürzer fassen. Die Arbeit betreute Professor Gyula László. Ihm schulde ich nicht nur für diesen Beistand Dank, sondern auch für jene Liebe zum Beruf und Menschlichkeit, die ich seit Beginn meiner Universitätsjahre als sein Schüler erfahren habe.Zur Entstehung der Arbeit trugen auch Kollegen und Freunde bei. Die Gespräche und Diskussionen mit ihnen werde ich stets in angenehmer Erinnerung behalten. Manche halfen, indem sie mir unveröffentlichtes Material überließen oder Detailangaben lieferten, anderen bin ich für literarische Hinweise oder die Identifizierung eines Fundortes zu Dank verpflichtet. Nachstehend seien nun die Namen aller angeführt: Prof. István Bona, Endre Egyed, István Fodor, László Kósa, László Kovács, István Torma (Budapest), Mátyás Szőke (Visegrád), Ferenc Horváth, Béla Kürti, Ottó Trogmayer (Szeged), Elvira Tóth (Kecskemét), Mihály Kőhegyi (Baja), Katalin Nagy (Hódmezővásárhely), László Tary (Csongrád) sowie die jugoslawischen Kollegen und Freunde: László Szekeres (Subotica), tPaul Wellenreiter (Sombor), Danica Dimitrievic, Sándor Xagy (Novi Sad), Miodrag Giric (Kikinda), Stanimir Baracki (Vrsac), Marija Birtasevic, Mirjana und Radivoje Ljubinkovic, Vojislav Jovanovic (Belgrad), Prof Zdenko Vinski (Zagreb), Janko Belosevic (Zadar), Vinko Sribar (Ljubljana), Nada Miletic (Sarajewo). Mein besonderer Dank gehört Professor Jovan Kovacevic (Belgrad), der zu meiner Studienreise 1971 und damit zum Kapitel über die sog. Kultur von Bijelo Brdo mannigfaltige Hilfe leistete, ferner Péter Tomka (Győr), der meine Arbeit ausführlich kommentierte und schließlich, doch bei weitem nicht zuletzt dem Akademiemitglied Prof. László Gerevich, der mir als Herausgeber dieses Buches zahlreiche wertvolle Ratschläge gab.Die Opponenten der Dissertation waren István Dienes (Budapest) und Gyula Kristó (Szeged), die auch als Lektoren dieses Buches fungierten. Ihrer gewisssenhaften und präzisen Arbeit, die sich auf alle Einzelheiten erstreckte, habe ich viel zu verdanken. Denn sie lenkten meine Aufmerksamkeit auf gewisse Irrtümer, Ungenauigkeiten und Mißverständnisse der ersten Fassung.'' Dienes. I.Gy. KrisU: Gutachten zur Kandidaten-században {Südungarn im 10. Jahrhundert). Anh. Ért.Dissertation von Csanád Bálint: Dél-Magyarorszá(! a X.(1978) S. 107129.