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Albert Büsching - St. Katharinenkirche [antikvár]

St. Katharinenkirche [antikvár]

Albert Büsching

 
Albert Büsching DIE SANKT KATHARINENKIRCHE ZU FRANKFURT AM MAIN Am Anfang des 14. Jahrhunderts verlief die Mauer, die die Stadt Frankfurt umgab, im Zuge der heutigen sogenannten Grabenstraßen (Hirschgraben, Holzgraben, Wollgraben). Die Ausfahrt nach Norden öffnete das Bockenheimer Tor; es befand sich dort, wo heute die Katharinenpforte auf die Hauptwache stößt. In den folgenden Jahren erweiterte man die Stadt. Die Mauer wurde ein gutes Stück nach außen gerückt; der heutige Anlagenring folgte dem Verlauf der neuen Mauer. Am 26....
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Albert Büsching DIE SANKT KATHARINENKIRCHE ZU FRANKFURT AM MAIN Am Anfang des 14. Jahrhunderts verlief die Mauer, die die Stadt Frankfurt umgab, im Zuge der heutigen sogenannten Grabenstraßen (Hirschgraben, Holzgraben, Wollgraben). Die Ausfahrt nach Norden öffnete das Bockenheimer Tor; es befand sich dort, wo heute die Katharinenpforte auf die Hauptwache stößt. In den folgenden Jahren erweiterte man die Stadt. Die Mauer wurde ein gutes Stück nach außen gerückt; der heutige Anlagenring folgte dem Verlauf der neuen Mauer. Am 26. Oktober 1343 schenkten Bürgermeister, Schöffen und Rat der Stadt Frankfurt dem Patrizier Wicker Frosch in der Neustadt vor dem Bockenheimer Tor Gelände zum Bau eines Spitals für „Sieche und andere arme Leute", zu einer ewigen Messe und zur Errichtung der nötigen Gebäude. Wicker Frosch, ein einflußreicher und vermögender Bürger war Sänger und Chorherr des St.-Bartholomäus-Stiftes (des heutigen Doms), Scholaster zu St. Stephan in Mainz, Magister der Heiligen Schrift, beider Rechte Doktor und Hofkaplan Karls IV. Der Kaiser erhob ihn 1360 in den Herrenstand und verlieh ihm die Würde eines kaiserlichen Tisch- und Hausgenossen. Gestorben ist er am 10. Oktober 1363. Nach mittelalterlichem Brauch war mit einem Spital auch eine Kirche oder Kapelle verbunden. Am 4. Juni 1344 ließ sich Wicker Frosch vom Erzbischof Heinrich von Mainz die Erlaubnis geben, zwei Kirchen oder Kapellen zu errichten, eine zu Ehren des Heiligen Kreuzes, die andere zu Ehren der heiligen Jungfrauen Katharina und Barbara. Die Kapellen wurden Wand an Wand gebaut; in ihnen durften auch Tote beigesetzt werden. Die Stiftung bestand zunächst nur aus den beiden Kapellen und dem Spital, das um 1346 vollendet war und in dem bis zu zwanzig Personen verpflegt wurden. 1353 fügte Wik-ker Frosch ein der heiligen Katharina geweihtes Jungfrauenkloster hinzu. Nach einem Chronisten traten am 25. November 1353, dem Tage der heiligen Katharina, die ersten acht Jungfrauen in das Kloster ein und wurden am 13. Januar 1355 von einem Prior des Deutschen Ordens eingekleidet. Bis zu zwanzig Nonnen sollten aufgenommen werden dürfen. Sie trugen die Farben der Deutschherren, deren Regel ihnen vorgeschrieben wurde. Da die Deutschherren vom Spitaldienst herkamen, werden die Nonnen auch die Krankenpflege mit ausgeübt haben. Da in dem Kloster vorzugsweise Damen aus den besten Familien des städtischen Patriziats Aufnahme fanden, wurde auch die aus beiden Kapellen bestehende Kirche zu Sankt Katharinen — dies wurde der Name des Gottes-

Termékadatok

Cím: St. Katharinenkirche [antikvár]
Szerző: Albert Büsching
Kiadó: Deutscher Kunstverlag
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 130 mm x 180 mm
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