DURCH DIE JAHRHUNDERTEDurch aufopferungsvolle Tátigkeit der Menschen ent-standen die Stádte der Erde und jede Stadt hat ihre eige-sie Geschichte. Manche Stádte jedoch verkörpern das Schicksal ganzer Völker und Staaten. In ihren "steinernen Annalen" ist, wie in einem wunderbaren Spiegel, der Ent-wicklungsweg vieler, vieler Generationen sichtbar.Die Geschichte der áltesten staatlichen Bildungen in Mittelasien, darunter auch Sogdias, bis zum VI. Jahr-iiundert v. u. Z. ist nur wenig erforscht. Die Angaben, ;.über welche wir verfügen,...
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DURCH DIE JAHRHUNDERTEDurch aufopferungsvolle Tátigkeit der Menschen ent-standen die Stádte der Erde und jede Stadt hat ihre eige-sie Geschichte. Manche Stádte jedoch verkörpern das Schicksal ganzer Völker und Staaten. In ihren "steinernen Annalen" ist, wie in einem wunderbaren Spiegel, der Ent-wicklungsweg vieler, vieler Generationen sichtbar.Die Geschichte der áltesten staatlichen Bildungen in Mittelasien, darunter auch Sogdias, bis zum VI. Jahr-iiundert v. u. Z. ist nur wenig erforscht. Die Angaben, ;.über welche wir verfügen, tragen meist legendáren Cha-rakter. Bekannt ist, dafi sich die Völker Mittelasiens vom "VI. IV. Jahrhundert vor der Zeitrechnung unter Herr-schaft der persischen Archámenidendynastie befanden.Ungeachtet der Unterdrückung durch die Kriegsaristok-.Tatie des Sklavenhalterstaates schufen jedoch die Völker .Mittelasiens auch in dieser Zeit materielle und künstleri-sche Werte. Im Sarafschantal trieben sefihafte Bauern JBewásserungsbodenbau. Einen hohen Grad an Vollkom-xnenheit erreichten Handwerk, Keramik- und Baukunst.Die Stádte waren hoch entwickelt. Die höchste Blüte *erreichte Samarkand, dessen Entstehung auf Grund ar--chaologischer Angaben in die Mitte des ersten Jahrtau-:sends vor der Zeitrechnung falit.Im Frühjahr 329 überwand die griechisch-mazedonische Armee mit Alexander an der Spitze in 15 Tagesmárschen das Hochgebirge Hindukusch und fiel in Mittelasien ein.
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