Bővebb ismertető
Die ersten Museen in Európa entstanden in der 2. Halfte des 18. Jahrhunderts, und die meisten Gründungen erfolgten gegen Mitte des 19. Jahrhunderts. Etwa zu dieser Zeit erlangte Ungarn nach jahrhundertelanger Fremdherrschaft und Unterdrückung erstraals wieder seine politische und wirtschaftliche Unabhángigkeit, die mit einer für damalige europáische Begriffe auBerordentlich schnellen Verbürgerlichung und Stadtentwicklung einherging. Somit waren auch die Voraussetzungen für die Gründung und Erweiterung der ungarischen Museen besonders günstig. Es gibt kaum eine öffentliche Sammlung in Ungarn, die diesem auch aus heutiger Sicht enormen Aufschwung nicht das eine oder andere zu verdanken hatte. Einige wichtige Daten seien hier genannt: lm Jahre 1802 wurde die Gründungsurkunde des Ungarischen Nationalmuseums abgefaBt, 1847 das Gebaude fertiggestellt. 1906 fand die Eröffnung des Museums der Bildenden Künste statt. Der um die Jahrhundertwende uragebaute Königspalast auf Burg Buda beherbergt - seit Mitte der 1970er Jahre - die Nationalgalerie. Das Landwirtschaftsmuseum wurde in einem Barockpalast eingerichtet, der anláBlich der Veranstaltungen zur Tausendjahrfeier der Landnahme der Magyarén im Karpatenbekken, im Millenniumsjahr 1896, als Rekonstruktion errichtet worden war. Das Ethnographische Museum fand im Gebaude des ehemaligen Obersten Gerichtshofes, der Kurie, Platz. Auch in anderer Hinsicht kamen die Besonderheiten der ungarischen Geschichte zum Tragen. Wahrend die ersten Museen in den meisten europáischen Lándern aus den Sammlungen von Königen und anderen Herrschern entstanden (so der Louvre, der Prado und das