Bővebb ismertető
KÄRNTENDie Reihe Kärntner Sehenswürdigkeiten" möchte ein Wegweiser sein zu all dem, was Beachtung verdient, und Einladung, mit offenem Auge und wachem Sinn durch dieses Land zu gehen. Obwohl seine Flächenausdehnung nur 9534 km2 beträgt, bildet Kärnten eine Schatztruhe voller Kostbarkeiten. Es stellt ein Alpenland mit einer ungemein lebendigen Oberflächengestaltung dar, es ist eine abgeschlossene Welt mit einprägsamen Berggipfeln, lieblichen Tälern und großen Wasseraugen, um die sich alljährlich die luft- und sonnenhungrigen Gäste scharen. Zu 30 Talseen, von denen die meisten Badeseen sind, kommen rund 170 kleine stehende Gewässer im Gebirge. Die Landesgrenzen, im Süden sind sie zugleich die Staatsgrenzen gegenüber Italien und Jugoslawien, verlaufen fast durchwegs im alpinen Gelände. Deshalb muß jeder Reisende, der in dieses Land gelangen oder es verlassen möchte, buchstäblich über die Berge oder durch Tunnelbauten, die dem Touristen die Paßhöhe ersparen. Das mag selbst mit dem Auto ein wenig strapaziös sein, hat aber auch seine gute Seite, denn Personen, die sonst nie in die Berge gehen würden, erleben notgedrungen ihre Großartigkeit und Schönheit. Der Benützer der Großglock-ner-Hochalpenstraße gelangt in eine Höhe von 2500 m, und die von ihr abzweigende Gletscherstraße bringt ihn an den 30 km2 großen Pasterzengletscher am Fuße von Österreichs höchstem Berg. Kärnten ist ferner ein waldreiches Land, das über eine vielfältige und interessante Pflanzen- und Tierwelt verfügt. In einem Waldstück des Lurnfeldes fristet ein einziger Strauch der Gelben Alpenrose sein Dasein. Er trägt zwar jedes Jahr zahlreiche Blüten, kann aber nicht Samen werfen, weil für die Bestäubung eine zweite Pflanze fehlt. Kärnten ist zudem ein alter Lebensraum, wovon einmalige Kulturdenkmäler Zeugnis geben. Man denke nur an den romanischen Dom zu Gurk, die prachtvolle Stiftskirche von St. Paul im Lavanttal, den gotischen Adelssitz Frauenstein bei St. Veit an der Glan und das Renaissanceschloß Porcia in Spittal an der Drau. Der Landstrich zwischen den Karawanken und den Tauern kann überdies auf eine reiche Geschichte hinweisen. Sie ging durch Höhen und Tiefen. Schon lange bevor die Weltmacht Rom die Hand nach diesem Bergland ausstreckte, war das Leben der hier ansässigen Bewohner