Bővebb ismertető
AAcin Italienbuch hat sich bei seinem Erscheinen rasch Freunde erworben; in fünf Sprachen sins es in die Welt und wurde bisher in 4oooo Stück verbreitet.
Nun kommt die neue Aussähe in neuer Gestalt. Wir (der Verlag und idi) haben uns zu dieser Form entsclilossen, um das so verbilliste Buch auch weitesten Kreisen iusänglich zu machen.
Aber dadurch ist der ursprünsliche Wert nicht etwa herabgemindert worden. Im Gegenteil/ ich darf behaupten, daß dieser Band eine Wertsteigerung gegen= über den früheren darstellt.
Seit jener ersten einjährigen Reise durch Italien, der das Buch seine Entstehung verdankt/ war ich noch viermal dort; iule^t mehrere Monate im vorigen Jahre. Stets begleitete mich meine altbewährte ^eiß=lkon=Kamera und ^ule^t auch die „Contax"; so entstanden weitere 4ooo Bilder. Ich stelle also diesen neuen Band nun aus über 8000 Aufnahmen zusammen.
Natürlich bheb der größte Teil der früheren Bilder stehen; aber einzelnes fiel und wurde durch Neues ersetzt. Es wandelte sich ja auch manches in Italien. In Rom wurden neue Ausgrabungen gemacht. Die Pontinischen Sümpfe wurden durch /Mussolinis Willen nun endlich trockengelegt, nachdem ähnliche Pläne seit den Reiten Casars immer wieder scheiterten.
Ich danke dem FJerrn Alinister Depretis vom Ministerium für ,/Cultura po= polare", daß er mich unter kundiger Führung durch dieses Neuland fahren ließ. Ich war vom heut Geschaffenen aufs tiefste beeindruckt; denn icli habe dieses Gebiet in seiner ganzen Trostlosigkeit gekannt. Ich seige daher noch ein altes Bild der Sümpfe und bringe da^u als Gegensatz Bilder aus den neuerstandenen Städten Littoria und Sabaudia. An anderer Stelle werde ich noch Gelegenheit haben, weiteres davon ^u L;eigen und ^u berichten.
Auf meiner legten Fahrt war ich wieder auf dem Kraterboden des Vesuv. Durch neue Ausbrüche hat der Berggipfel seine Form vollkommen verändert. Der Krater ist nicht mehr so tief wie früher, dafür aber sind in der Nähe des Erup= tionskegels Zwei kleinere Nebenkegel entstanden. Auch darüber berichten meine neuen Bilder.
Lind nun die Worte, die ich den früheren Auflagen des Buches voranschickte:
Ich begann die Arbeit für das Buch im Frühling in Sizilien. Der gewaltige Ätna war noch tief an seinen Lavahängen herab verschneit. Ich wollte ihn besteigen, aber die Führer in Catania fürchteten sich, seinen Zorn herauszufordern, waren doch kur^ zuvor 2wei mutige Bergsteiger droben im Schneesturm fast umgekommen, obwohl sie sich an den einzigen A-Iaultierpfad, der über Nicolosi zum Gipfel führt, gehalten hatten. Das schrcckte sie ab.
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