Bővebb ismertető
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Zu diesem Buch
Zwischen Dezember 1990 und Oktober 1991 setzten sich auf Einladung 12 Autorinnen und Autoren aus 5 Kontinenten mit der Schweiz auseinander. In Zusammenarbeit mit den Herausgebern vertieften sie sich in spezifische Themen von Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft der Schweiz. Nach zahlreichen Gesprächen mit Schweizerinnen und Schweizern, aufgrund von Besichtigungen repräsentativer Institutionen und Einrichtungen sowie von Reisen durch alle Regionen des Landes, entstanden Aufzeichnungen. Beobachtungen und Überlegungen, die in vielfältigen Texten festgehalten wurden: vom literarischen Reisebericht über die wissenschaftliche Analyse bis zum reflektierenden Essay.
• Der brasilianische Kulturanthropologe Darcy Ribeiro behandelt Fragen des Zusammenlebens in einer multikulturellen Gesellschaft.
• Die russische Publizistin Nataija Ivanova sucht einen Weg durch das komplexe politische System der Schweiz.
• Die aus Vietnam stammende Soziologin Thanh-Huyen Ball-mer-Cao untersucht die Stellung der Frau in der Schweiz von heute.
• Der ägyptische Dramatiker Ali Salem entdeckt hinter dem Apfelschuss-Motiv der Sage über Wilhelm Teil Wesensmerkmale schweizerischen Handelns.
• Der an der Harvard Business School lehrende Amerikaner Michael J. Enright analysiert die Präsenz der Schweizer Wirtschaft im nationalen und internationalen Rahmen.
• Der japanische Kulturkritiker Shuhei Hosokawa nähert sich dem Phänomen der Schweizer Banken auf ungewöhnliche und diskrete Weise.
• Der indische Molekularbiologe Sohan R Modak untersucht, mit welchen Mitteln ein Kleinstaat die brennenden Fragen von Energie und Ökologie anpackt.
• Die britische Reisejournalistin Carol Thatcher betrachtet das klassische Ferien land Schweiz auf dem Hintergrund des internationalen Tourismus und sucht nach Zukunftsperspektiven.
• Den Erscheinungsweisen des schweizerischen Alltags und der Mentalität der Bevölkerung geht der italienische Soziologe Pietro Bellasi nach.
• Ein reiches und ein armes Land findet der deutsche Schriftsteller Michael Rutschky bei seinem Blick hinter die schweizerischen Fassaden.
• Ein Gespräch zwischen den beiden französischen Publizisten Claude Imbert (Le Point) und Daniel Vernet (Le Monde) mit dem Genfer Journalisten Antolne Maurice zeigt Perspektiven zur Stellung der Schweiz in einem sich wandelnden Europa.
Das Buch "Mit den Augen der anderen" ist eine Befragung des Kleinstaates Schweiz und enthält Betrachtungen von aussen über ein kontrastreiches Land. Die einzelnen Beiträge dokumentieren einerseits Momentaufnahmen und machen andererseits auch Grundsätzliches des Landes in oft ungewöhnlichen Perspektiven sichtbar. Aus den Texten spricht Anerkennung, manchmal Bewunderung, dann aber auch kritische Distanz. Begleitet werden die Beiträge von ausgewählten Bildsequenzen einiger Schweizer Fotografinnen und Fotografen.
Koordinationskommission
für die Präsenz der Schweiz im Ausland