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Róbert Hiecke (t) - Magnus Backes DIE MARKSBURG Rhein-Lahn-KreisRheinland-Pfalz Auf dem rechten Ufer des Rheins, stromaufwárts unweit der Lahnmündung, erhebt sich über dem Stádtchen Braubach ein hoher bewaldeter Felskegel, gekrönt durch eine Feste, deren ungewöhnlich schlanker Bergfried inmitten der Kernburg und ihres Zwingerkranzes aufragt. Es ist die Marksburg, das heií3t Markusburg, die ursprünglich den Namen Burg Brubach führte. In der langen Reihe der beiderseits den Rhein begleitenden Höhenburgen ist sie die einzige, die nicht...
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Róbert Hiecke (t) - Magnus Backes DIE MARKSBURG Rhein-Lahn-KreisRheinland-Pfalz Auf dem rechten Ufer des Rheins, stromaufwárts unweit der Lahnmündung, erhebt sich über dem Stádtchen Braubach ein hoher bewaldeter Felskegel, gekrönt durch eine Feste, deren ungewöhnlich schlanker Bergfried inmitten der Kernburg und ihres Zwingerkranzes aufragt. Es ist die Marksburg, das heií3t Markusburg, die ursprünglich den Namen Burg Brubach führte. In der langen Reihe der beiderseits den Rhein begleitenden Höhenburgen ist sie die einzige, die nicht als Ruine oder in romantisch erneuerter Gestalt auf uns gekommen ist, sondern trotz mancher Ergánzungen des 17. und 18. Jahrhunderts im wesentlichen ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt hat. Die Geschichte Braubach, das ursprünglich zum Einrichgau gehörte, war schon früh besiedelt, wie zahlreiche Funde aus der Bronzé- und Laténezeit erweisen; sie zeugen auch von dem bereits damals hier betriebenen Abbau von Silber- und anderen Erzen. Der Ort wird erstmals im 7. Jahrhundert erwáhnt. Aus spáterer Zeit wissen wir, daí3 dieses Gebiet ursprünglich gröBtenteils Königsgut war und daí3 spáter so bedeutende Klöster wir Prüm, Seligenstadt, Eberbach, Siegburg, aber auch Stifté wie Wetzlar und St. Kastor in Koblenz sowie der Deutsche Orden hier umfangreichen Besitz an Weinbergen hatten. Die erste Burg lag möglicherweise nördlich an der Martinskapelle, wie der Flurname An der altén Burg sowie Gelándespuren und Felsabarbeitungen bezeugen. Die Bausubstanz der heutigen Burg ist nicht álter als das 12. Jahrhundert. 1135 schenkte ein Gráf von Grüningen die Hálfte des Ortes Braubach dem Erzbischof in Mainz, der dem Hause Eppstein entstammte, einem der máchtigsten rheinischen Geschlechter jener Zeit, aus dem im Laufe des 13. Jahrhunderts nicht weniger als vier Mainzer Erzbischöfe hervorgingen. Auf diesem Wege wird Braubach mit seiner Burg an die Herren von Eppstein gelangt sein. Jedenfalls finden wir die Familie bis 1283 im Besitz des Ortes und seiner Burg, der um so wertvoller war, weil den Machthabern am Rhein in der Erhebung von Durchgangszöllen auf dem Strom eine erhebliche Einnahmequelle gegeben war, ein Recht, das nur vom Reichsoberhaupt, oft als Lohn für Unterstützung bei der Königswahl, verliehen wurde, an das Haus Eppstein allerdings erst aus zweiter Hand kam. Die Tochter des Grafen Gerhard von Eppstein (gest. vor 1252) heiratete Eberhard von Katzenelnbogen (gest. 1311). Damit kamen 1283 die Gra-

Termékadatok

Cím: Die Marksburg [antikvár]
Szerző: Magnus Backes Robert Hiecke
Kiadó: Deutscher Kunstverlag
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 130 mm x 170 mm
Magnus Backes művei
Robert Hiecke művei
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