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Dresden. Barock und Neorenaissance sind hier versammelt, steingewordenes Empfinden mehrerer Jahrhunderte, das dieser Stadt unverwechselbare Heiterkeit gibt. Eines der prägenden Gebäude des Theaterplatzes: die Semperoper. Im zweiten Weltkrieg zerstört, ist das Haus nach mehrjähriger Bauzeit in alter Schönheit neu entstanden. Die Erbauer haben Wort gehalten. Die dritte Semperoper erstrahlt in festlichem Glanz.
Lange bevor Gottfried Semper in Dresden zu wirken begann, zog der Platz zwischen Zwin-
ger und Elbe Baumeister verschiedener Zeiten wie ein Magnet an. Die Architekten Klengel und Pöppelmann bauten hier fur die italienischen Theateruntemehmungen Mingotti und Moretti, Opern-, Komödien- und Theaterhäuser.
Viele, die Dresdens Theater- und Musikgeschichte ausmachen, sind hier gewesen. Heinrich Schütz schrieb 1627 die erste deutsche Oper in Dresden, die von der Hoikapelle in Torgau aufgeführt wurde. Johann Adolf Hasse setzte weitere Glanzpunkte. Cari Maria