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Burgdorf [antikvár]

Heinz Neumann

Buchhandlung Gillmeister , Megjelenés: 2004. január 01.
 
Aus der AuS í StadtgeschichteIn der Lebensbeschreibung des Bischofs Ottó I. von Hildes-heim (1260 bis 1279) schrieb der Chronist Bischof Ottó er-wirbt die Vogtei über Burgdorf von Lippold von Escherde". Es ist die erste urkundliche Erwáhnung Burgdorfs. Das Dorf bei der Burg" dürfte schon in der Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden sein, Historiker datieren die Cründung auf das Jahr des ersten urkundlichen Nachweises. Burgdorf trat in diesem Jahr aus dem Dunkel der Vergangenheit in das Licht der Geschichte. Die Stadt feiert deshalb 2004...
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Aus der AuS í StadtgeschichteIn der Lebensbeschreibung des Bischofs Ottó I. von Hildes-heim (1260 bis 1279) schrieb der Chronist Bischof Ottó er-wirbt die Vogtei über Burgdorf von Lippold von Escherde". Es ist die erste urkundliche Erwáhnung Burgdorfs. Das Dorf bei der Burg" dürfte schon in der Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden sein, Historiker datieren die Cründung auf das Jahr des ersten urkundlichen Nachweises. Burgdorf trat in diesem Jahr aus dem Dunkel der Vergangenheit in das Licht der Geschichte. Die Stadt feiert deshalb 2004 das 725-jáh-rige Stadtjubiláum. Die vielen Veranstaltungen im jubila-umsjahr stehen unter dem Motto Hier findet Leben Stadt". Sie sollen das Wir-Gefühl unter den Bürgern starken. Die Lándereien des Bistums Hildesheim waren im Nor-clen, Osten und Süden von den welfischen Herzogtümern Braunschweig und Lüneburg umschlossen. Die Bischöfe si-cherten sich durch Burgen, die sie an den Grenzen ihres Gebietes errichteten. Eine dieser Befestigungen war in der Mitte des 13. jahrhunderts die Burg an der Aue. Sie hat wahrscheinlich dort gestanden, wo wir heute das Burgdor-fer Schloss finden.lm Umfeld der Burg siedelten sich Bauern der umliegenden Dörfer an. In Kriegszeiten fanden sie Schutz in der nahen Burg. lm Frieden konnten sie ihre Produkte an die Bewoh-ner der Burg oder deren Gáste verkaufen. Das Dorf bestand aus acht Bauernhöfen und einem Meier-hof. Meier war im Mittelalter ein vom Grundherren einge-setzter Verwalter. Er beaufsichtigte die anderen Höfe und hatte auch über geringere Vergehen zu urteilen. In den fol-genden Jahren lieften sich auch Handwerker im Schutz der Burg nieder, die ein bischöflicher Vogt verwaltete. Aus dem Bauerndorf entstand allmáhlich ein Flecken. Die Burgdorfer Kirche, die heutige St.-Pankratius-Kirche, ist 1295 nachweisbar. Sie wird als Sendkirche bezeichnet. In diesem jahr nennen Hildesheimer Urkunden einen Pfarrer aus Burgdorf. Bei der Kirche handelte es sich um eine romani-sche Dorfkirche mit einem alléin stehenden hölzernen Turm. Den Taufstein aus dieser Kirche verwahrt noch heute das Lan-desmuseum in Hannover. Eine Nachbildung befindet sich inder St.-Pankratius-Kirche. Die Gemeinde nutzt sie bei Taufen.Unser Ort hat sich in der zweiten Hálfte des 14. jahrhunderts vom Flecken zur Stadt entwickelt. Eine hoheitliche Verleihung der Stadtrechte hat nie stattgefunden. Von der Gründung Burgdorfs bis 1420 gab es in uncl um unsere Stadt keine kriegerischen Auseinandersetzungen. Sie konn-te friecllich wachsen. Die Lage an einer Durchgangsstrafte trug zum wirtschaftlichen Aufschwung bei. Das nurzwanzig Kilometer von Burgdorf entfernte Celle war inzwischen zur Hauptstadt der Lüneburger Herzöge gewor-den. Diese fühlten sich durch clas an ihrer Grenze liegende bischöfliche Burgdorf bedroht. In der kleinen Hildesheimer Stiftsfehde (1420 bis 1422) eroberten die Welfen 1420 Burgdorf. 1433 wurde es endgültig in clas Herzogtum Lüneburg eingegliedert. Die Herrschaft des Bischofs von Hildesheim über unsere Stadt endete.Herzog Ottó von der Heide sicherte Burgdorf durch Wall und Graben. Für die weitere bauliche Ausdehnung waren damit die Grenzen vorgegeben. Auch die Burg bezog der

Termékadatok

Cím: Burgdorf [antikvár]
Szerző: Heinz Neumann
Kiadó: Buchhandlung Gillmeister
Megjelenés: 2004. január 01.
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
ISBN: 3831313989
Méret: 240 mm x 290 mm
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