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4 Muffins and Cupcakes
Bereits im letzten Jahrhundert gab es in Großbritannien den »muffin man«, der frijhmor-gens und am Nachmittag, sein Verkaufstablett auf dem Kopf jonglierend, kleine Kuchen auf der Straße verkaufte. Damals waren Muffins süße Hefeteilchen, die die Briten zu ihrem Tee aßen. Mit dem Auswanderungsstrom aus Europa fanden Muffins eine neue Heimat im »Land der unbegrenzten Möglichkeiten«. Wie die Muffins vom Hefegebäck zu Rührteigküchlein wurden, weiß niemand so genau. Vielleicht hatten die Pioniere Amerikas keine Hefe zur Hand. Oder sie wollten das Rezept vereinfachen, denn der simple Rührteig ist - anders als Hefeteig -schon in 10-15 Minuten fertig.
Zuckersüß: Cupcakcs
Typisch amerikanisch sind Cupcakes. Der Name stammt vermutlich daher, daß die Küchlein früher in Tassen (»cups«) gebacken wurden. Die etwas süßere Form der Muffins ist vom Teig her ähnlich, aber nie mit Obst. Dafür ist die Glasur ein Muß. Je süßer, desto besser.
Die Backbleche
Muffins-Bleche gibt es in verschiedenen Materialien. Aus den original amerikanischen, antihaft-beschichteten Blechen lösen sich Muffins am besten. Es gibt sie in Mini-Standard- und Texasgröße. Die Rezepte dieses Buches beziehen sich auf die Standardform mit 12 Vertiefungen von je 7,5 cm 0.
Backbleche für Muffins gibt's in großer Auswahl in Haus-haltsgeschaften. Wer Papier-Backförmchen in die Muffins-Bleche setzt, braucht sie nicht einzufetten.
Muffins and
Cupcakes
(Kleine Kuchen)