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VORWORT
Wie in den früher erschienenen Bánden dieses Mode-Werkes ist auch in diesem unternommen worden, die auBere Erscheinung der Menschen einer Epoche im Spiegel ihrer Kunst zu geben. So wurde für die Illustration aus-schliefilich authentisclies Material des 17. Jahrhunderts ge-wahlt und der Versuch gemacht, dasselbe streng chrono-logisch zu ordnen. In den Fállen, in denen die Originale der Bilder oder Stiche ein Dátum tragen oder dasselbe auf andere Weise mit Sicherheit zu ermitteln war, ist es der Unterschrift der Abbildungenhinzugefügt worden. Zwischen diese zeitlich fest begrenzten Bilder sind jene eingeordnet worden, deren Dátum nur annáhernd bestimmt werden konnte, ein Verfahren, welches Irrtümer nicht ausschliefit. Wer die Schwierigkeiten dieser Materie kennt, wird die Arbeit mit Nachsicht aufnehmen, denn Fehlschlüsse bis 10, ja selbst bis zu 20 und 30 Jahren sind in der Datierung von Portrats, wenn man alle Umstande von Art und Verhaltnissen berück-sichtigt, durchaus entschuldbar.
Auch an dieser Stelle möchten Yerfasser und Yerlag für das Entgegenkommen danken, welches ihr Unternehmen gefunden hat; besondere Dankbarkeit schulden sie den Vor-stánden des K. Kupferstichkabinetts, des Kaiser-Friedrieh-Museums, des Kunstgewerbe-Museums und der Lipperheide-schen Kostümbibliothek, samtlich in Berlin, sowie den Vor-stánden der Altén Pinakothek, des Bayer. National-Museums in München und der Bildergalerie in SchleiJlheim.
MAX v. BOEHN