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Dieses Buch bringt also eine bunte Auswahl der Rezepte von Baumaniere.
Curnonsky'^ unbestrittener Fürst unter allen Feinschmeckern, hat Raymond Thuiliers Kochkunst einmal wie folgt charakterisiert: «Hier ist Perfektion mit Einfachheit gepaart. Die Saucen unterstreichen den Geschmack eines Gerichtes, lassen ihn auf der Zunge nachkhngen, ohne ihn je zu überdecken. Hier bewahrt alles, was serviert wird, seinen Eigengeschmack.» Und er sagte außerdem: «Seine einzigartige Atmosphäre erhält das Oustau de Baumaniere''""" jedoch dadurch, daß Raymond Thuilier selbst hier zu finden ist: ein gebildeter Lebenskünstler — so etwas wie ein Prior des Klosters Theleme''"
Das Kloster Theleme aber, das ist Baumaniere, unter Kennern heute schon ein Begriff. Nennt man den Namen, so steigt vor dem inneren Auge sogleich die Landschaft auf . . .
Da liegt der imposante Felssporn von Les Baux; und auf diesem Felsen stehen weitläufige Ruinen — Zeugen einer Vergangenheit, die nur durch die
"'Pseudonym für Maurice Edmond Sailland (1872—1956), französischer Schriftsteller und großer Feinschmecker. (Anm. d. Ubers.) Oustau: von altfranzösisch «ostal» = Herberge, Gasthaus. (Anm. d. Übers.)
Anspielung auf den Plan für ein «weltliches» Kloster in Rabelais' «Gargantua». (Anm. d. Übers.)