Bővebb ismertető
Eingeschlossen zwischen buntem Allerlei und charmantem Vielerlei, zwischen Kulinaria, Astrologika und Allotria, zwischen Lyrik und Lyrismen dieses Almanachs, bleiben im Rhythmus der Monate zwölf Mai drei Seiten leer.Fehlten sie, so wáre dieser Almanach zwar ein Buch, vergnüg-lich zu lesen, genüűlich zu durchbláttern, aber dann doch dazu verurteilt, in den Bücherschrank gestellt zu werden zwischen Abraham a Santa Clara und Bettina Brentano, wohin er dem Geist und dem Buchstaben nach gehört.Aber durch seine leeren Seiten ist dieser Almanach mehr.Er ist -ein Tagebuch? Nein, ein Buch der Tage so würde ich ihn lieber nennen.Und was soll hineingeschrieben werden?Das Thema ist gegeben: Sie selbst, liebe Leserin, sind es. Für Sie ist dieser Almanach bestimmt, mit Ihnen bescháftigen sich seine bedruckten Seiten und seine leeren sind für Ihre, sonst für keine Hand leer gelassen worden.Aber nur eine einzige Zeile für jeden Tag! Wie könnte sie den ganzen Reichtum des Themas einfangen, all das Schillernde und Faszinierende, das Widersprüchliche und doch Harmonische, das Launische, Witzige, Verspielte, das tragisch Umschattete und das unlogisch Logische, kurz gesagt, alles das, was Sie sind? Begnügen Sie sich deshalb mit einem Teil von sich. In diesem Jahr mit dem, im náchsten Jahr mit einem anderen, bis, im Laufe der Jahre, die Stücke sich zu einer Einheit fügén, und Sie, rückblickend, rück-blátternd, láchelnd vielleicht über vergangene Torheiten, errötend vielleicht über vergangene Schwáchen, bisweilen stolz über allerlei Überwundenes, sich wiedererkennen und wiederfinden.